Corona Behandlung

Verfahrensprinzip und Wirkungsweise


Der Aufbau einer Corona-Anlage zur Folienbehandlung besteht aus einer oder mehreren Hochspannungselektroden, die im Abstand von 1 bis max. 3 mm gegenüber einer geerdeten Walze angeordnet sind. Wird an die Elektroden eine Hochspannung angelegt, kommt es im Spalt zwischen den Elektroden und der Walze zu einer Corona-Entladung und zur Bildung eines Plasmas. Die Elektroden und/oder die Walze sind mit einer nicht leitenden Barriere überzogen (z.B. Keramik, Quarz oder Silikon), so dass man auch von einer Barriere-Entladung spricht. Wird eine Kunststofffolie über die geerdete Walze durch den Entladespalt geführt, wird dabei die Oberfläche der Folie oxidiert. Als Rohstoff für diese Oxidation dient der Sauerstoff der Luft. Durch die Oxidationsreaktionen werden polare sauerstoffhaltige Gruppen in der Oberfläche des Kunststoffs implementiert, die zu einer besseren Benetzbarkeit der Oberflächen und meist auch zu einer besseren Haftung auf der Kunststoffoberfläche führen.

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